Dienstag, 12. Mai 2009

Back in Sydney

2 Monate gings von Sydney gen Norden nach Cairns. Heute sind wir mit dem Flugi in 3 Stunden zurueck nach Sydney geflogen. 4 Tage werden wir noch hier im herbstlichen Sydney verbringen. Hallo Herbststimmung! :) Ich werde Sydney und Australien schon sehr vermissen. Solche Distanzen wie hier werd ich wohl nicht so bald wieder zurueck legen... Am Freitag gehts dann weiter nach Tokyo - vom Herbst in den Fruehling und die Cherry Blossom Saison. Wir freuen uns schon sehr darauf. Mal sehen wie wir uns da so durchschlagen werden mit unseren minimalen Japanischkenntnissen... :) Wird auf jeden Fall eine weitere tolle Erfahrung werden.

Der letzte Reisebericht aus Australien folgt schon bald. Gibt ja noch viiiiieles zu erzaehlen. Und wir koennen mit Stolz sagen:

WE SURVIVED AUSTRALIA!! :)

(by the way, es gibt einige neue Fotos im Fotoalbum...)

Mittwoch, 1. April 2009

days in paradise

Leider sind diese Tage schon vorbei... die zwei Wochen im Paradies mit den kilometerlangen Stränden und dem schneeweissen Leuchtturm waren einfach wunderschön. Die erste Woche haben wir in unserer wohl bisher schönsten Unterkunft verbracht - in einem Guesthouse ausserhalb des Zentrums gleich am Rande eines grossen Nationalparks, durch den man den fast menschenleeren Tallow Beach erreichen konnte. Da haben wir dann auch die meiste Zeit verbracht. Sooo viel Platz an einem Strand hat man nicht so schnell wieder...



Ein Ausflug nach Nimbin durfte natürlich auch nicht fehlen. Nimbin liegt ca. 2 Stunden von Byron Bay entfernt im Hinterland und ist bewohnt von Hippies. Eine interessante Erfahrung - nach 2 Stunden die einzige Einkaufsstrasse rauf und runter schlendern hat man dann aber alles gesehen - inklusive das kleine, bunte Museum.

Die zweite Woche in Byron wechselten wir in eine Unterkunft im Zentrum. Hätten wir gewusst, dass das Guesthouse soooo gemütlich ist, hätten wir das Zimmer da für beide Wochen gebucht. In unserer zweiten Unterkunft, im Youth Hostel, hatten wir ein kleines Kämmerchen, wohl vergleichbar mit einer Gefängniszelle, für den fast gleichen Preis. Und wie der Name Youth Hostel schon sagt, waren natürlich vor allem Backpacker im Alter von 16 - 22 anwesend, was das Hostel nicht gerade zu einem gemütlichen, ruhigen Platz macht... Anyway, die schöne Natur von Byron konnten wir natürlich trotzdem geniessen und auch durch die vielen schönen Shops schlendern. In ganz Byron gibt es übrigens weder einen McDonalds noch einen Burger King (in Australien heisst der Hungry Jacks), was uns gerade recht war - "dank" Sydney hatten wir bereits eine Überdosis Fastfood... Byron versucht wirklich alles, um den Mainstream fernzuhalten. Vielen jungen Partylöwen gefällt es dann in diesem kleinen Dorf nicht wirklich weil meist nicht viel los ist. Bereits in Sydney wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass 2 Wochen Byron wohl ziemlich langweilig werden. Nun, wir haben es genossen und wollten gar nicht mehr weg :)



Zur Zeit befinden wir uns in Surfers Paradise. Das komplette Gegenteil zu Byron - obwohl nur ca. 40 Minuten entfernt. Surfers sieht man schon von weitem mit seinen Hochhäusern und auch am Strand kann man vor ihnen nicht fliehen. Nach einem Tag hier hat man aber bereits das ganze Zentrum gesehen und langweilt sich nur noch. Das einzige was Surfers zu bieten hat, sind einige Themenparks. Surfers ist das Amerika in Australien und Moechtegern Miami. Wir haben aber das Glück in einem gemütlichen kleinen Hostel ausserhalb des Kuchens zu sein. Wir sind aber froh, wenn es endlich weiter nach Brisbane und Noosa geht... Ach ja, und trotz des Namens, viele Surfer hab ich hier noch nicht gesehen...


Sonntag, 15. März 2009

Finally

The exam is over! No more studying! :) Today we are off to Byron Bay - with Greyhound. Will take us about 13 hours to get there. A long way - but you have to get used to it in Australia.
The next posting will be from Byron Bay - hopefully with pictures ;)

Donnerstag, 12. März 2009

Endspurt...

aber erstmal nur was den Cambridge-Kurs betrifft ;) Die 10 Wochen sind nun tatsächlich um - wir sind darüber aber nicht sonderlich traurig. Irgendwann hatten wir dann doch genug von den immer gleichen, monotonen Lektionen. Am Lehrer hat's nicht gelegen - mit seinem schwarzen Humor hat er jede Stunde wenigstens ein bisschen aufgeheitert. Es lag mehr an den immer gleichen Übungen, die danach korrigiert und von vorn bis hinten durchdiskutiert wurden. Die meisten konnten in der Zwischenzeit ihre Leidenschaft für's Zeichnen ausleben... ;) Fast jeder hat sich in diesen 10 Wochen zum "Künstler" entwickelt. Immerhin was. In unserer Klasse befanden sich "leider" etwa 9 Schweizer - und ja, wir waren nicht immer so konsequent... Wir haben aber trotzdem auch Englisch gelernt - den Aussie-Slang können wir aber immer noch nicht 100%ig verstehen und wir werden ihn wohl auch nie so hinkriegen, dass sie uns für ihresgleichen halten könnten. Tja. Anyway, am Samstag steht uns der grosse Prüfungstag bevor. Die Nervosität hält sich noch in Grenzen. Viel lernen kann man dafür sowieso nicht mehr - man kann nur noch auf einen "Blackout-Freien" Tag hoffen. Und ein Listening ohne Australischen Akzent.
Am Sonntag gehts dann endlich weiter mit "Abenteuer Australien". Mit dem Greyhound gehts ab nach Byron Bay und da wird dann 2 Wochen lang relaxt, gesurft und nach Delphinen ausschau gehalten. Nach genug Erholung gehts dann weiter im Text bis nach Cairns. Dazwischen wirds dann hoffentlich noch viele WOW Erlebnisse geben. Und viiiiel frische Luft! Die gibts in Sydney definitiv nicht. Hier findet man jenste Gerüche - aber wie frische Luft riecht hab ich leider vergessen... Woran das liegt? Well, die Aussies haben wohl noch nicht so ganz geschnallt, wieso das Ozonloch ausgerechnet über ihrem grossen Land ist. Hm... Zufall vielleicht? Ne, bestimmt nicht. Der Verkehr hier ist der absolute Horror. Das man auch für Fussgänger bremsen kann wissen die hier leider nicht. Wir leben aber zum Glück noch. Aber das schlimmste ist ja, dass sie auch noch nie was davon gehört haben, dass man an der Ampel oder sogar wenn man aus dem Auto steigt um schnell was abzuliefern oder zu holen DEN MOTOR AUSSCHALTEN KÖNNTE!! Es liegt wohl daran, dass die Klimaanlage immer laufen sollte. Ist ja sooo heiss in Australien. Aber wem es hier zu heiss ist, der soll doch bitte nach England oder Neuseeland ziehen. Wie man vielleicht merkt, nervt mich dass mit dem Motor höllisch. Aber ändern können wir es wohl nicht...


SYDNEY - AUSTRALIA from Mirko Lalit Egger on Vimeo.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Fotoalbum

Damit ihr ein paar Fotos mehr anschauen könnt als nur die im Blog, bin ich daran ein Fotoalbum zu machen. Ein paar Fotos von Sydney gibts da schon anzuschauen. Wo? Siehe "Mein Fotoalbum" rechts oben. Mehr Bilder folgen dann natürlich noch. Viel Spass beim anschauen :-)

Montag, 9. Februar 2009

Bushfire

Bestimmt habt ihr in den Nachrichten vom Buschfeuer in Australien gehört. Es ist traurig was da gerade passiert. So viel Hektar wunderschönes Land einfach verbrannt. Ich hoffe, die Brandstifter werden dementsprechend bestraft!
Hier in Sydney (New South Wales) merkt man vom Feuer nichts. Es war hier auch (noch) nicht so heiss wie in Victoria und South Australia. Zum Glück. Seit heute sind die Temperaturen (nach einem sehr heissen Wochenende) wieder ziemlich gesunken - auch in den Gebieten mit den Buschfeuern. Hoffentlich kommt dann auch bald der im Süden Australiens langersehnte Regen.
Den hat es in Queensland (Nordosten) bereits gegeben. Während es im Süden brennt, schwimmen in Queensland Krokodile durch die überschwemmten Strassen... Wir können echt froh sein, das wir in Sydney sind...
Bei euch soll es ja so richtig schön schneien. Hach, es scheint, dass wir gerade den kältesten und schneereichsten Winter seit Jahren verpassen... So einen richtigen Winter habe ich mir eigentlich schon lange mal wieder gewünscht. Tja, man kann nicht immer alles haben... Wünsche euch auf alle Fälle viel Spass beim Schneemann bauen (würde mich über ein Föteli davon sehr freuen!) :-)

Mittwoch, 21. Januar 2009

The Red Centre

Ich schulde euch schon lange die Fortsetzung zum Eintrag vom 21.12.08...
In Adelaide war die Reise natürlich noch nicht zu Ende. Da uns Adelaide nicht sehr zugesagt hat und wir Wein nicht mögen (diese Stadt soll bekannt sein für ihren Wein) sind wir bereits nach 2 Tagen Richtung Alice Springs aufgebrochen. Von Adelaide ins „rote Zentrum“ von Australien hat man mit dem Bus etwa 23 Stunden. Wir haben diese Stunden in einem Greyhound Bus hinter uns gebracht. Nach den vielen langen Busfahrten die wir bereits hinter uns hatten, war es für mich kein Problem mehr ein paar Stunden (in eigentlich eher ungemütlicher Position- was man aber erst zu spüren bekommt, wenn man erwacht…) zu schlafen.


Mit uns im Bus waren neben ein paar wenigen europäischen Touris auch 5 ältere Aborigines-Frauen in Blümchenkleidern. Die Ureinwohner Australiens sind leider nicht wirklich in das australische Leben integriert, können meist auch nicht gut Englisch und leben im Outback. Unsere 5 Frauen haben den Bus dann auch mitten im Nirgendwo – irgendwann in der Nacht – verlassen. Wir waren darüber aber nicht wirklich traurig, denn Duschen hat bei ihnen scheinbar keinen allzu grossen Stellenwert…
In Alice Springs angekommen, wollte ich – kaum draussen – gleich wieder zurück in den kühlen Bus hüpfen. Man wurde von der Hitze fast erschlagen. Wir haben uns dann aber bald an die sehr heissen Temperaturen (zwischen 40 bis 50 Grad) gewöhnt und die Tage im bis dahin besten Hostel (mit Pool!) genossen.


Das Zentrum von Alice Springs ist nicht sehr gross – es besteht eigentlich nur aus einer Shopping Mall und die meisten Shops befinden sich in einem grossen gekühlten Gebäude. Draussen halten sich dann auch nicht viele Leute auf und auch die vielen Aborigines, die in und um Alice Springs leben, versammeln sich am liebsten im Schatten oder im gekühlten Shoppingcenter. Leider konnten wir während der paar Tage in Alice keinen Kontakt zu ihnen knüpfen, da sie eher zurückhaltend sind. Sie sollen aber scheinbar einen sehr guten Sinn für Humor haben. Ich hoffe also, dass wir während unserer Zeit in Down Under noch einigen begegnen werden.


Wir konnten es uns natürlich nicht nehmen, auch noch den absolut wichtigsten „Stein“ im Red Centre zu besuchen – den Uluru (Ayers Rock). Von Alice sind wir mit dem Bus 4 Stunden - vorbei an rot-grünen "Vorgärten" - gefahren (Emus sind wir unterwegs auch noch begegnet), bis wir endlich von weitem den grossen roten Stein erspähen konnten. Da begann das Herz dann doch ein bisschen schneller zu schlagen. Endlich waren wir da, an unserem Ziel, das wir uns für den ersten Monat in Australien gesetzt hatten!


Der Uluru befindet sich im Ulura & Kata Tjuta National Parc. Als wir endlich aus dem Bus steigen konnten wurden wir erst mal auf die Folter gespannt. Der Uluru war so nah, doch wir wurden erstmal bei Souvenirshops abgesetzt, in welchen man Kunst der Aborigines kaufen und ihnen auch beim malen zusehen kann. So schön die Sachen waren – sie waren einfach zu teuer. Nachdem niemand von uns etwas gekauft hatte, stiegen wir wieder in den Bus und weiter gings erstmal zu den Olgas (Kata Tjuta). Von den Olgas hört man bei uns nicht sehr viel, obwohl sie sich vor ihrem Nachbar Uluru überhaupt nicht zu verstecken brauchen. Es war schon sehr eindrücklich, diese millionenalten Steine zu sehen. Man kommt sich dabei ziemlich klein und unbedeutend vor.



Und dann ging es endlich auf zum Ayers Rock. Wir fuhren erstmal ein paar Minuten daran vorbei und hatten keine Chance, ein gutes Foto zu schiessen (die Fenster der australischen Busse sind nicht die saubersten). Auf dieser Strecke war es leider auch verboten, mal anzuhalten und auszusteigen... Angekommen, mussten wir auf einem um den Uluru angelegten Weg bleiben und durften auch da nicht überall fotografieren – insbesondere nicht da, wo die Aborigines auch heute noch ihre Zeremonien abhalten. Aber trotzdem war es ein tolles Erlebnis, den Uluru von nahem zu sehen und auch mal anzufassen. Raufklettern war allerdings nicht – im Sommer ist dies wegen der Hitze verboten.




Nach der Tour um den „Stein“ gings zum Sunset-BBQ-Platz wo wir mit vielen anderen den Uluru bei Sonnenuntergang genossen.




A TRIP IN A LAND DOWN UNDER from Mirko Lalit Egger on Vimeo.

In Alice Springs verbrachten wir noch einen weiteren Tag bevor es - leider - mit der Qantas (Flugzeit ca. 2,5h) zurück nach Sydney ging. Wir hätten gerne noch ein paar Tage in Alice verbracht um noch ein bisschen das Outback zu geniessen... Zurück in der City "durften" wir dann 12 Tage in einem nicht so tollen Backpacker in Kings Cross (da ist das Rotlichtviertel... und es hat einfach fast nur deutsche Touris...) verbringen. Zudem war das Wetter nicht Australia-like und wir haben uns jeden Tag nach dem sonnigen Alice gesehnt... Nach 12 Tagen (mit überhaupt nicht weihnachtlichen Weihnachtstagen dazwischen) durften wir dann endlich in unsere Residenz in Bondi umziehen. Hier gefällt es uns ganz gut - mal abgesehen davon, dass du in der Küche nur bis 21h kochen kannst, dich auf dem Sitzplatz nur bis 22.30h aufhalten darfst und die "Aufseherin" vielleicht besser in einer Erziehungsanstalt arbeiten würde...

Die Schule in the City of Sydney erreichen wir innerhalb von 20 Minuten und der bekannte Bondi Beach ist natürlich auch nicht fern. Bondi ist übrigens in der Welt als Surfspot bekannt - surfen kann man da aber nicht wirklich, weil es natürlich alle Surfer da versuchen und daher ist es ziemlich überfüllt.

Aber wir geniessen natürlich die Nähe zum Meer - seit dieser Woche ist es hier nämlich so heiss, wie man es von Australien erwartet...